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Archive for the ‘Lochmuster’ Category

free pattern for the peacock mittens can be downloaded below

My first pattern has been knitted by somebody else and has been uploaded as a project on ravelry! It makes me kind of proud to know that somebody is walking around with my peacock cowl around the neck. To enlarge the opportunity of getting even more of this feeling I now translated the peacock mittens as well. As a knitter, you cannot go outside with non-matching mittens and cowl, can you?

Although I am using quite a lot of english patterns myself, I sometimes was not sure if I described the whole knitting process correctly. So if you want to to polish the pattern language-wise, feel free to leave me a comment or contact me via gaugenotte(at)gmail.com.

And here are the Peacock-Mittens – as a free download.

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I have translated the pattern for the Peacock-Cowl. The cowl is knitted in the round. Once you have memorized the (not too complicated) stitch pattern, it is pretty straightforward to knit. The ready knitted cowl looks much more impressive than the knitting instructions.

Gauge: 23st x 28r in pattern

Needles: 4,0 mm

Yarn: Rowan Classic Yarns Silk Wool DK, (50% Merino, 50% Silk 50g/100m),ca. 1 ½ skeins in the colour „Bramble“.

The English version of the pattern can be downloaded here.

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Today I finally found the time to upload my patterns at ravelry. The response was surprisingly strong and positive and within an hour I got many requests for an English translation. So I spent some more time and started to translate my patterns. The first pattern in an English version is the Victorian inspired mitten with a lace ruffle at the top. You can download the Pattern as a PDF .

I will try to translate the other patterns, too, but it probably takes a while meanwhile, maybe my list of englisch-german translations for knitting vocabulary might help?

Have fun knitting!

P.S. Knitting in the round with double pointed needles is much easier when knitting continental style.

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Diese Stulpe wird oben mit einer Kante im Spitzenmuster begonnen. Dann werden gleichmäßig Maschen abgenommen, so dass eine Art ausladender Rüschenärmel entsteht. Zwar ist die Spitze bei Nadelstärke 6 nicht fein genug, damit die Stulpe wirklich als viktorianische Weißwäsche durchgeht, aber irgendwie erinnern mich die Stulpen trotzdem entfernt daran.Und durch den Schnitt werden nicht nur die Handgelenke, sondern gleich auch noch die halbe Hand mit gewärmt.

Der Hauptteil wird glatt rechts auf einem Nadelspiel gestrickt und die Stulpen sind im Nu fertig. Ein perfektes Weihnachtsgeschenk!

Hier die Victorian goes Strick – Stulpe mit Spitzenkante zum Download

Maschenprobe: 15M x 22R=10 cm glatt rechts

Nadeln: Nadelspiel der Stärke 6 mm

Garn: 1 Knäuel ggh Davos, 60% Merino, 40% Polyacryl; 50g/87m, Farbe 55

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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Hier also nun die Stulpe  im Pfauenschwanzmuster passend zum Cowl.

Um die Wellenkante des Cowls im Kleinen auch bei den Stulpen wieder aufzunehmen, habe ich die Kante oben noch mit Muscheln umhäkelt. Die Innenflächen sind im 1 rechts 1 links Rippenmuster gestrickt, so dass die Stulpen schön eng an der Hand anliegen. Für Cowl und Stulpen insgesamt braucht man etwas weniger als 3 Knäule.

Maschenprobe: 23Mx 28R im Muster

Nadeln: 4,0 mm

Material: Rowan Classic Yarns Silk Wool DK (50% Merino, 50% Seide; 50g/100m), ca. 1 1/2 Knäuel in Farbe „Bramble“

Schwierigkeitsgrad: + + + 0 0

Keine Gewähr für diese Einschätzung, ich finde es immer wahnsinnig schwer einzuschätzen, wie schwierig bestimmte Dinge zu stricken sind. Denn bevor man diese Frage beantwortet, muss man ja eigentlich festlegen, welche Strickfähigkeiten man als Grundlage für die Beurteilung anlegt. Ich neige beim Stricken dazu, Dinge in der Herstellung eher einfach zu finden und die Kunst des Strickens mit dem Willen zum Studium von Anleitungs-videos auf youtube und der Lektüre von Strickbüchern gleichzusetzen. Allerdings stricke ich ja auch schon eine Weile und habe – wie Choco Canel mir neulich vor Augen hielt – dadurch ein nicht zu unterschätzendes Erfahrungswissen, dass die Aneignung neuer Techniken erleichtert.

Für jemanden, die erst seit kurzem strickt und noch wenig mit der Wolllogik vertraut ist, mögen solche Techniken aus der Ferne wie unerreichbare höhere Weihen der Strickkunst erscheinen. Aber wenn man sie erstmal ausprobiert, sind sie oft gar nicht so schwer.

Wie nun bezieht man aber in die Beurteilung der Schwierigkeit ein, dass ich mit dem Resultaten meines Strickens nur selten zu hundert Prozent zufrieden bin und meistens noch ein oder zwei Dinge finde, die ich beim nächsten Mal anders machen würde? Sind die Dinge, die ich so forsch als easy bezeichne, am Ende doch eine Nummer zu groß für mich? Und meine Unzufriedenheit mit dem Endprodukt sind gar nicht die Folge von Perfektionismus, sondern die Konsequenz einer dauerhaften Selbstüberschätzung?

Nein, ich glaube Stricken ist wie der Scheinriese bei Jim Knopf: Aus der Ferne groß und und Respekt einflößend, aber aus der Nähe zumindest was die Technik angeht klein und völlig ohne Geheimnis . Entscheidend ist vielleicht die Neugier, neue Techniken und Muster einfach auszuprobieren und Lösungen für Probleme zu suchen bzw. sich über bei anderen Strickerinnen über Probleme (und Möglichkeiten deren Lösung) zu informieren, von denen  man noch nicht einmal wusste (oder die man vielleicht bisher unaufgeklärt noch nicht als Problem erkannt hat). Insofern plädiere ich für einen beherzten Zugang zum Stricken. Man sollte sich nicht zu lange mit zwei rechts zwei links Schals begnügen, sondern die Herausforderung suchen, um zu merken, dass sie gar keine ist. Letzlich entscheiden dann doch Ausdauer, Handfertigkeit, die Bereitschaft zu ordentlicher Planung und natürlich der kreative Gedanke, der dem Entwurf zugrundeliegt darüber, wie das Endprodukt wird. (Und es hilft, wenn man dabei auf einen Erfahrungsschatz von Techniken zurückgreifen kann). Aber kann man das in Grade von Schwierigkeit umrechnen? Ein unregelmäßiges Maschenbild oder eine fehlende Maschenprobe können bei einer glatt rechts gestrickten Stulpe genauso das Endresultat beeinträchtigen wie bei einem komplizierten Muster.

Um den Schwierigkeitsgrad also etwas zu qualifizieren: Für eine erfahrene Strickerin sind die Stulpen im Handumdrehen gestrickt. Anfängerinnen müssen vielleicht etwas rumfuddeln. Vor allem, wenn sie noch nie mit einem Nadelspiel gestrickt haben, sollte sie vielleicht nicht gleich auch noch ein Muster dazunehmen. Wer weiß (oder bereit ist sich anzueignen) wie Umschläge gemacht, Maschen zugenommen und normal und verschränkt zusammengestrickt werden, für die dürften die Stulpen keine allzu große Herausforderung sein. Da das elastische Rippenmuster die Weite reguliert, besteht auch keine große Gefahr, dass die Stulpe nicht passt (außer sie ist so eng, dass man sie nicht über die Hand bekommt).

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Omas Strickgeheimnisse. 200 bezaubernde Muster hg. von Erika Eichenseer, Erika Grill, Betta Krön, Rosenheim 2000.

Wertung: + + + + +

Der Titel des Buches führt etwas in die Irre, denn es handelt sich nicht, wie man vermuten könnte, um eine Sammlung von Strickgeheimnissen in Form von guten Ratschlägen, Tipps und Tricks. Stattdessen beschreibt der Untertitel genauer, was dieses Buch bietet und welche Geheimnisse hier gelüftet werden: eine Sammlung von 200 traditionellen Strickmustern aus der Zeit zwischen 1815-1870 v.a. aus dem süddeutschen Raum. Die Herausgeberinnen haben die Muster zusammengetragen und in moderne Strickschrift übertragen, wobei  sie vor allem auf zwei Quellen zurückgriffen:

Handschriftlich überlieferte  Strickmuster dreier Frauen Nanette Höflich (Nürnberg 1843), Juliane Pauker (Regensburg 1830), Anna Knauer (Kallmünz 1870).

Und Strickstücke aus Museen oder Privatbesitz, anhand derer die Muster rekonstruiert wurden.

Jedes Muster ist mit einem Foto und einer Strickschrift sowohl für das Stricken mit Hin- und Rückreihen als auch in Runden angegeben. Auch die Herkunft des Musters ist aufgeführt.

(Die neueste Ausgabe enthält farbige Abbildungen, bei denen es sich allerdings um die alten schwarz-weiß Fotos handelt, die einfach eingefärbt wurden, was zu einer seltsam poppigen Optik  führt, bei dem auch der nostalgische schwarz-weiß Eindruck verloren geht.)

In der Sammlung dominieren Lochmuster und die Namen sind fantasievoll und zum Teil herrlich altmodisch wie „Lückerlzickzack und Fischgrätlein“ oder „Victorines Zauberband“. Am Ende sind alle Muster in einem alphabetischen Register aufgeführt.

Einziger Wunsch, den das Buch offen lässt, ist eine herausnehmbare Übersicht der Zeichenerklärung, die man dann neben die jeweilige Anleitung legen kann, um die Kreise, Tilden und anderen Symbole zu entschlüsseln. Aber da lässt sich ja mit einem Fotokopierer nachhelfen.

Totally their own ist in diesem Fall die mühevolle Rekonstruktion und Transkription alter Strickmuster.

Fazit

Insgesamt liefert das Buch einen Fundus gut aufbereiteter Musteranleitungen zum Nachstricken, die erfahrenen Stricker/innen eine Inspirationsquelle bieten. Für Anfänger/innen ist das Buch eher ungeeignet, denn es enthält keine Erklärungen oder Abbildungen von Grundtechniken  (wie Anschlag, Abketten) oder der notwendigen Vorgänge (wie Verschränken, Verkreuzen, Überziehen, Zusammenstricken oder Umschlag) oder Hinweise, wie man die Muster einsetzen kann. Daneben ist das Buch auch als Dokumentation traditioneller Handarbeitskunst interessant und man lernt Worte wie: „Spitzweck-Tour“ und „Genädelte Wanzen“, die man souverän in die nächste Unterhaltung einfließen lassen kann und bei Stricker/innen wie Nicht-Stricker/innen gleichermaßen Eindruck hinterlässt.

Die Sammlung ist in folgende Kapitel unterteilt:

Streifen –  Leitern – Zöpfchen – Flächen – Lochflächen -Wanzen und Käfer -Blüten und Blätter – Bäumchen und Schuppen – Kerne – Pfauenmuster – Reliefmuster – Ornamentmuster

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Passend zum Herbstwetter und meiner elendigen Erkältung habe ich einen Cowl gestrickt, damit mein Hals schön warm bleibt. Die Wolle ist eine wunderbarweiche  Mischung aus Merino und Seide in einem satten weinrot von Rowan und umschmeichelt geradezu den Hals, ohne auch nur im geringste zu kratzen (in einer idealen Welt würde sie allerdings etwas weniger pillen). Das Pfauenschwanzmuster ist eins meiner Lieblingsmuster, da es sehr einfach zu stricken und zu erinnern ist (nur jede 4. Reihe passiert was, sonst wird glatt rechts gestrickt), aber trotzdem „was her macht“. Und damit man das event alle vier Reihen auch nicht verpasst und die geraden und ungeraden Reihen gut auseinanderhalten kann, habe ich neben den Pfauenschwanzmusterstreifen (Superwort!) noch einen Lochmusterstreifen eingefügt, bei dem alle zwei Reihen ein Umschlag und und zwei Maschen zusammengestrickt werden. So behält man immer den Überblick und es ist sehr einfach, sich beim Stricken im Muster zu orientieren. Viel Spaß beim Nachstricken. Hoffen wir allerdings, dass der Sommer bald zurückkehrt und das gute Stück bis zum Herbst erstmal wieder in die Schublade wandert.

und hier die Anleitung als PDF natürlich wie immer kostenlos

P.S. Passende Stulpen sind in Planung, Fortsetzung folgt also

Maschenprobe: 23Mx 28R im Muster

Nadeln: 4,0 mm

Material: Rowan Classic Yarns Silk Wool DK (50% Merino, 50% Seide; 50g/100m), ca. 1 1/2 Knäuel in Farbe „Bramble“

Schwierigkeitsgrad: + + 0 0 0

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